(Offenbach) Der Deutsche Wetterdienst vermeldet eine lebhafte Wetterlage in der ersten Woche des neuen Jahres. So zieht am heutigen Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch ein Sturmtief vom Atlantik her über Schottland, die Nordsee und Südskandinavien hinweg zur Ostsee. Dabei trifft das Hauptsturmfeld weite Teile Deutschlands, nur der Südosten des Landes bleibt etwas abseits der größten Windgeschwindigkeiten.
Somit gibt es im Tagsverlauf und in der Nacht zum Mittwoch verbreitet stürmische Böen (Windstärke 8) und Sturmböen (Windstärke 9), in freien Lagen treten schwere Sturmböen auf (Windstärke 10, um 100 km/h). In Kamm- und Gipfellagen des Berglandes sowie an den Küsten muss mit orkanartigen Böen oder sogar einzelnen Orkanböen (Windstärke 11 bis 12) gerechnet werden. In der Nacht zum Mittwoch sind dann auch im Binnenland Schleswig-Holsteins örtlich orkanartige Böen, vereinzelt Orkanböen möglich.
Der Mittwoch bringt nur geringfügig weniger Wind. Weiterhin gibt es verbreitet starke bis stürmische Böen, in freien Lagen Sturmböen, an der See und im Bergland schwere Sturmböen, auf den Gipfeln auch orkanartige Böen. Und am Donnerstag gibt es dann bereits den nächsten schweren Sturm, wobei dann auch der Südosten Deutschlands im Starkwindfeld liegt. Allgemein sieht der Sturm am Donnerstag nach aktuellen Berechnungen noch etwas giftiger aus als der aktuelle. Die Gefahr orkanartiger Böen bis in die Niederungen ist dann durchaus auch im Binnenland gegeben.


