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Blaulichtreport

Sparkassenfiliale auf der Marktstraße in Krefeld geräumt

15 Feb, 2012 Autor: Marc Monderkamp
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Sparkassenfiliale auf der Marktstraße geräumt


Aufgrund einer telefonischen Bedrohung gegenüber einer Mitarbeiterin der Sparkasse Krefeld
musste das Gebäude der Sparkassenfiliale an der Krefelder Marktstraße heute in den Nachmittagsstunden geräumt werden.


Die Ankündigung hat sich als haltlos erwiesen, die Kriminalpolizei Krefeld hat die
Ermittlungen aufgenommen.
Ein anonymer Anrufer hat um 14:53 Uhr bei einer Mitarbeiterin der Sparkasse eine
Bombendrohung angekündigt. Da eine Ernsthaftigkeit der Ankündigung nicht ausgeschlossen
werden konnte, wurde zum Schutz unbeteiligter Personen die Sparkassenfiliale und die
darüber liegenden Wohnungen evakuiert. Die Mitarbeiter und Hausbewohner wurden
vorübergehend in einem Bus der Städtischen Werke untergebracht. Die Marktstraße und
angrenzende Seitenstraßen wurden für den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr abgesperrt.


Die Räume der Sparkasse wurden durch Polizeibeamte und einen Sprengstoffspürhund
durchsucht. Nach ergebnisloser Absuche konnten um 17:40 Uhr die Mitarbeiter und
Hausbewohner wieder das Gebäude betreten und die Sperrungen aufgehoben werden.
An dem Einsatz waren mehrere Streifenwagenbesatzungen der Polizei Krefeld, der Feuerwehr
Krefeld und des Rettungsdienstes beteiligt.


Beamte des zuständigen Kriminalkommissariates 11 der Polizei Krefeld haben die
Ermittlungen im Zusammenhang mit dieser Bombendrohung aufgenommen.

 

(MM) Die Sparkassenfiliale an der Marktstraße wurde geräumt

(MM)

 

LKW überrollt Kind am Frankenring

15 Feb, 2012 Autor: Marc Monderkamp
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Ein zehn Jahre altes Mädchen ist am Mittwochmorgen gegen 7.50 Uhr bei einem Unfall auf der Kreuzung des Frankenrings mit der Roßstraße schwerst verletzt worden. Das Mädchen war auf einem Fahrrad unterwegs und fuhr nach Aussagen einiger Zeugen aus bislang unbekannter Ursache einem  Polnischen Lastwagen, der nach rechts auf  den Frankenring abbog, in die Seite. Das Mädchen wollte den Frankenring überqueren. Der 36-jähriger Polnische Lkw-Fahrer war stadteinwärts auf der Roßstraße unterwegs. Das Mädchen wurde schwerst verletzt, nach ersten Aussagen besteht Lebensgefahr. Das Verletzte zehn Jährige Mädchen wurde notoperiert. Das Kind soll schwere Hüftverletzungen davon getragen haben, die man sich nur dadurch erklären könne, dass es von dem Lastwagen überrollt wurde, so die Polizei.

 

(MM) Das Fahrrad des Verletzten Mädchens im Hintergrund der LKW

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(MM)

A57 bis zum Wochenende gesperrt

14 Feb, 2012 Autor: Christian Roth
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Dormagen - A 57 - Schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten und mehreren verletzten Personen

Sperrung der Autobahn dauert an

Symbolbild: Grosseinsatz für die Rettungskräfte auf der A57Nach einer Rauchentwicklung unterhalb einer Autobahnbrücke in Höhe Nievenheim kam es in der Nacht auf der A 57 zunächst zu einer Sichtbehinderung. In der Folge fuhren auf der Autobahnbrücke mehrere Lkw und Pkw ineinander. Auf beiden Richtungsfahrbahnen verunfallten mehrere Lkw und Pkw. Auf der Richtungsfahrbahn Nimwegen wurde eine Person durch das Unfallgeschehen getötet. Nach den derzeitigen Ermittlungen der Autobahnpolizei waren sechs Lkw und 15 Pkw an dem Unfallgeschehen auf der A 57 beteiligt. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen 29-jährigen Mann aus Jüchen. Insgesamt 13 Menschen wurden verletzt, davon zwei schwer.

Nach ersten Bewertungen eines Statikers ist das Brückenbauwerk einsturzgefährdet. Die A 57 bleibt zwischen der Anschlussstelle Dormagen und dem Autobahnkreuz Neuss-Süd gesperrt. Maßnahmen zur Stützung der Brücke wurden veranlasst.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei brannten zunächst unterhalb der Autobahnbrücke Ernteweg Plastikrohre. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen.
Den Sachschaden schätzen die eingesetzten Beamten auf mehrere hundertausend Euro.

Brücke muss teilweise abgerissen werden

Statiker des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen sind zu dem Schluss gekommen, dass die beschädigte Autobahnbrücke im Verlauf der A57 bei Dormagen teilweise abgerissen und erneuert werden muss. Durch den Brand unter der Brücke in der vergangenen Nacht ist die Autobahn in Fahrtrichtung Köln besonders stark geschädigt worden. Das Brückenbauwerk in der Gegenrichtung nach Düsseldorf kann erst einmal abgestützt werden, so dass dort Autos weiter fahren könnten - so das derzeitige Meinungsbild. Während der kommenden Tage muss die A57 vorerst komplett gesperrt bleiben.

"Wir werden jetzt schnellstens entscheiden, welche Maßnahmen zu treffen sind, damit der Verkehr auf dieser wichtigen Pendlerautobahn so bald wie möglich wieder fließen kann - wenn auch vorerst nur eingeschränkt", sagte Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger.

Während der Bauarbeiten sollen nach den Plänen von Straßen.NRW möglichst immer vier Fahrspuren für den Verkehr zur Verfügung stehen. Dafür muss voraussichtlich eine so genannte Behelfsbrücke errichtet werden. Bis der Verkehr wieder so läuft wie vor dem Unfall, können anderthalb Jahre vergehen.

Die 67 Meter lange Autobahnbrücke wurde 1963 für den Verkehr freigegeben. In diesem Bereich ist die A57 vierspurig, täglich fahren hier rund 70.000 Fahrzeuge. Während der Sperrung wird der Verkehr ab Neuss-Süd und Köln-Nord über die Autobahnen A3, A46 und A59 umgeleitet.

 

Polizisten fahnden nach Kollegen

10 Feb, 2012 Autor: Marc Monderkamp
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(MM Archiv)  Suche der Polizei nach Ihrem Kollegen Polizei sucht nach vermisstem Kollegen

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Großeinsatz der Feuerwehr

3 Feb, 2012 Autor: Marc Monderkamp
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Am Abend des 02.02.2012 wurde die Feuerwehr Krefeld zu einem Brandeinsatz in der Kölner Straße gerufen. Dabei handelt es sich um ein Wohnhochhaus mit einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss und einer Tiefgarage.
Dabei wurde zunächst ein Wohnungsbrand vermutet.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war der Haupttreppenraum des Gebäudes stark verraucht. Eine Erkundung ergab jedoch, dass es nicht in einer Wohnung, sondern im Kellergeschoss brannte.

Da es sich um einen sehr großen Kellerbereich handelt, entwickelte sich dort ein sehr intensiver Brand. Der Brand wurde zunächst von der Kölner Straße aus und zusätzlich über die Tiefgarageneinfahrt an der Ritterstraße bekämpft. Die Temperatur im Keller wurde jedoch so extrem, dass sich die Einsatzkräfte von dort zurückziehen mussten.
Der Brand wurde dann durch den Einsatz eines speziellen Schaumerzeugungssystems bekämpft, das sich besonders für Kellerbrände eignet. Um den Brand umfassend von zwei Seiten zu bekämpfen, wurde die Feuerwehr Düsseldorf alarmiert, die ebenfalls über einen derartigen Schaumerzeuger verfügt.  Durch diese Maßnahme konnte der Brand dann soweit abgelöscht werden, dass ein Innenangriff der Feuerwehr wieder ermöglicht wurde.

Der Brand war nach etwa zehn Stunden intensiver Brandbekämpfung unter Kontrolle. Es waren jedoch noch umfangreiche Entrauchungs- und Nachlöscharbeiten nötig, um ein Wiederaufflammen des Brandes auszuschließen.

Problematisch waren die derzeit herrschenden Minustemperaturen, die nicht nur die Einsatzkräfte stark belasteten, sondern auch dazu führten, dass etliche Löschgeräte der Feuerwehr einfroren und ersetzt werden mussten.

Durch den massiven Einsatz der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass eine Gefahr für die Bewohner des Wohnhochhauses entstand. Daher konnte auf eine Räumung des Gebäudes verzichtet werden.

 

Im Einsatz waren neben den beiden Wachen der Berufsfeuerwehr Krefeld auch alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Krefeld. Diese besetzten zunächst teilweise die Feuerwachen an der Florastraße und der Hafenstraße, wurden aber im Laufe der Nacht alle auch an der Kölner Straße eingesetzt, um die völlig erschöpften Feuerwehrleute abzulösen. Die Feuerwehr Düsseldorf war mit fünf Fahrzeugen zur überörtlichen Hilfe in Krefeld.

Das Deutsche Rote Kreuz übernahm die Verpflegung der Einsatzkräfte und baute ein beheiztes Zelt auf.

Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicherweise niemand.

 

 

Quelle Text: Feuerwehr Krefeld(MM) Alle Wachen wurden über Nacht einmal durchgetauscht. Auch die BF aus D-dorf kam zur Hilfe

(MM) Über zehn Stunden waren die Wehrleute an der Kölnerstraße im Einsatz

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